Mykonos: Von der Revolution zur Bohème
Mykonos, Chora, Bonis Windmühle, Ägäisches Schifffahrtsmuseum, Windmühlen, Klein-Venedig, Kirche Panagia Paraportiani, Manto Mavrogenous, Archäologisches Museum
Die Highlights von Chora: Geschichte, Mythologie und Aufstieg
Ein Rundgang durch Mykonos und seine Hauptstadt Chora offenbart die klassische kykladische Landschaft: weiß-bunte Häuser, ein Labyrinth aus engen Gassen und Windmühlen vor der Kulisse der Ägäis — das Symbol für Insel-Boheme und exklusiven Tourismus.
Während des Spaziergangs durch Chora erfahren Sie, welchen Platz Mykonos in der Mythologie und antiken Geschichte einnahm, wie die Menschen hier unter venezianischer und osmanischer Herrschaft lebten und warum die Bewohner dieser kargen Insel ohne Flüsse und fruchtbares Land zu Wohlstand gelangten.
Wir schlendern an der Promenade von Chora entlang und gedenken Manto Mavrogenous — der Heldin der Griechischen Revolution, die ihr Vermögen und ihr Schicksal für die Unabhängigkeit ihrer Heimat opferte.
Die berühmten Windmühlen von Mykonos und das Inselleben
Die Führung setzt sich mit dem Besuch einer der berühmten Windmühlen von Mykonos fort. Hier lernen Sie deren Funktionsweise kennen und erfahren, wie die Inselbewohner den Wind über Jahrhunderte in eine Einnahmequelle verwandelten. Der traditionelle Hof aus vergangenen Zeiten — mit Taubenschlag, Backofen und Ölpresse — offenbart den Alltag der Insel vor der Ära von Tourismus und Partys.
Luxus-Boutiquen, Pelikan Petros II. und Jackie Kennedy
Beim Bummel durch die engen Gassen von Chora, die von Schaufenstern weltbekannter Luxusmarken gesäumt sind, begegnen wir vielleicht der lokalen Prominenz — dem Pelikan Petros II. Zudem erfahren Sie, wo Petros I. geblieben ist und was Jacqueline Kennedy damit zu tun hat.
Das Ägäische Schifffahrtsmuseum und der alte Hafen
Im Ägäischen Schifffahrtsmuseum von Chora sehen wir Schiffe aus der Zeit des Trojanischen Krieges, von Alexander dem Großen bis hin zur Epoche der Revolutionen. Bemalte Trieren, Handels- und Piratenschiffe sowie die Kaikis der Schwammtaucher zeigen den wahren Charakter der Insel: Mykonos lebte schon immer vom Meer.
Panagia Paraportiani und das romantische Klein-Venedig
Am alten Hafen entdecken Sie Spuren des zaristischen Russlands und sehen die einzigartige Kirche Panagia Paraportiani — ein Ensemble aus fünf Kirchen verschiedener Epochen. Hier beginnt auch „Klein-Venedig“, das Kapitänsviertel, wo wir über die wirtschaftliche Blütezeit des 18. Jahrhunderts sprechen. An Ort und Stelle erfahren wir auch, wie das im 20. Jahrhundert wieder verarmte Mykonos zu einer Oase für die Elite wurde und sich in eines der begehrtesten Reiseziele des Mittelmeers verwandelte.
Organisatorische Details
Dauer: 4 StundenPreis: ab 250 Euro
Fortbewegung: Rundgang (zu Fuß)
Treffpunkt: nach Vereinbarung
Mitzubringen: bequemes Schuhwerk, Kopfbedeckung, Trinkwasser





















